Sprachlicher Röstigraben «Der Sprachfrieden ist bedroht»: Besorgte Romands kämpfen gegen den Einfluss des Schweizerdeutschen
Ein Sprachgesetz soll Freiburger Gemeinden die Zweisprachigkeit ermöglichen. Antoine Geinoz und Alexandre Papaux fürchten: Das bedeutet die Verdeutschschweizerung des Kantons.
Antoine Geinoz und Alexandre Papaux setzen sich für die französischsprachige Mehrheit im Kanton Freiburg ein.
Foto: Nicole Philipp
In Kürze:
- Der Sprachfrieden im Kanton Freiburg wird durch ein neues Gesetz zur kommunalen Zweisprachigkeit bedroht, sagt ein frankofoner Verein.
- Französischsprachige befürchten eine Verdeutschschweizerung.
- Das geplante Gesetz ermöglicht Gemeinden mit zehn Prozent Sprachminderheit die offizielle Zweisprachigkeit.